Babys erste Zähne
Babys erster Zahn! Für manche Eltern kommt er ganz still und unerwartet. Andere dagegen, haben bereits durchwachte Nächte hinter sich. Eines jedoch ist sicher, für alle ist es ein großes Ereignis.
Welche Anzeichen gibt es für das Zahnen bei Babys?
Auch wenn von dem ersten Zähnchen noch nichts zu sehen ist, kann sich das sogenannte Einschießen der Zähne beim Baby bereits unangenehm bemerkbar machen. Die Zeit vor dem Durchbruch geht dann meist mit verstärktem Sabbern einher.
Oftmals wird dieses von den typischen Zahnungsbäckchen, das sind besonders rote Wangen, auf denen manchmal sogar kleine Pusteln zu sehen sind, begleitet. Dies kommt daher, dass nachts etwas Speichel auf die Unterlage des Köpfchens läuft und so die empfindliche Gesichtshaut gereizt wird.
Doch auch Bläschen und rote Stellen im Kiefer, Unruhe und Weinerlichkeit sind ein Zeichen dafür, dass bald das erste Weiß im Mund blitzen wird. In einigen Fällen ist das Durchbrechen der Zähne sogar von Durchfall, Wundsein und Fieber begleitet. Die Ursache hierfür ist darin begründet, dass der Körper sich voll auf das Zahnen konzentriert und das Immunsystem dadurch gechwächt wird.
Die Zeit für das Durchbrechen des ersten Zähnchens variiert stark, liegt aber durchschnittlich zwischen dem 6. und 8. Lebensmonat.
Wie kann man dem Baby beim Zahnen helfen?
Zahnende Kinder kauen leidenschaftlich gern auf Irgendetwas herum. Hier haben sich Beißringe bestens bewährt. Wichtig ist, dass diese keine schädlichen Weichmacher enthalten. Flüssig gefüllte Ringe sollten grundsätzlich nur im Kühlschrank und niemals im Eisach gekühlt werden, da sie sonst die Mundschleimhaut verletzen können.
Wer die natürliche Art bevorzugt, sollte auf einen Brotkanten oder eine gekühlte Karotte zurückgreifen. Alternativ werden auch Veilchenwurzeln, die in Apotheken erhältlich sind, zum Daraufherumkauen empfohlen. Diese müssen auf jeden Fall regelmäßig ausgekocht werden, da sich hier schnell Bakterien einnisten können.
Schmerzlindernd wirkt stark verdünntes Nelkenöl, welches man mit einem Wattestäbchen auf das Zahnfleisch auftupfen kann. Die in der Apotheke erhältlichen Zahnungsgele und-tropfen haben dieselbe Wirkung, können aber Alkohol oder sehr viel Zucker enthalten. Bei einigen Kindern hilft auch eine leichte Massage des Zahnfleisches mit dem Finger oder mit speziellen, genoppten Fingerhüten aus Silikon. Ebenfalls in Apotheken erhältlich sind homöopathische Komplexmittel, wie OSANIT-Kügelchen, die sich bei Zahnungsbeschwerden bewährt haben und keinerlei Nebenwirkungen aufweisen.
Eine überlieferte Tradition ist es, dem zahnenden Kind, zur Linderung der Symptome, ein Bernsteinkettchen umzuhängen. Wissenschaftlich nachgewiesen ist dessen Wirkung zwar nicht, aber warum sollte man es nicht trotzdem einmal ausprobieren. Wichtig ist hierbei, dass die Kette nicht zu lang ist und somit für das Kind zur Gefahr wird.
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