Gesundes Schlafen für Babys: die richtige Schlafumgebung
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Gesundes Schlafen für Babys - So können Babys gut schlafen
Die richtige Schlafumgebung für Babys
Richtig Schlafen will gelernt sein! Damit Babys gut schlafen können, sollten verschiedene Vorraussetzungen erfüllt werden. Darüber hinaus ist die richtige Schlafstätte ein wichtiger Faktor zur Vorbeugung gegen den Plötzlichen Kindstod.
Hier die wichtigsten Tipps zum Schlafen:
- Babys sollten immer in Rückenlage schlafen
- In den ersten 12 Lebensmonaten sollte auf ein Kissen verzichtet werden
- Schlafsack statt Decke
- Ein sicheres Kinderbett ist Vorraussetzung
- Babys nicht zu dick einpacken
- Rauchfrei ist Pflicht
1. Babys sollten in Rückenlage schlafen
Forschungen haben ergeben, dass Babys die in Bauchlage schlafen, verstärkt vom „Plötzlichen Kindstod“ gefährdet sind. Seit einigen Jahren legen deshalb frischgebackene Eltern ihre Babys zum Schlafen in Rückenlage. Vermutlich deshalb ist die Zahl der Babys die am Frühen Kindstod gestorben sind, stark zurückgegangen.
Aber auch die Seitenlage als Schlafposition ist nicht zu empfehlen, da Babys schnell in die Bauchlage rollen können.
Keine Angst vor der Rückenlage! Forscher haben herausgefunden, dass Babys nicht häufiger in der Rückenlage an Erbrochenem ersticken, wie in der Seiten- oder Bauchlage.
Am Tag, wenn Sie bei Ihrem Säugling sind, sollten sie ihn dennoch öfter einmal auf den Bauch legen, um die Nacken- und Rückenmuskulatur zu stärken. Dies ist wichtig, da diese Muskulatur später zum Sitzen und Krabbeln benötigt wird, außerdem ermöglicht die Bauchlage eine „andere Sicht“ der Dinge.
2. Babys sollten ohne Kissen schlafen
Um einen gefährlichen Atemrückstau zu vermeiden, sollte auf ein Kissen in den ersten 12 Lebensmonaten verzichtet werden. Babys benötigen kein Schlafkissen und liegen am Besten gerade auf der Matratze.
3. Kinderschlafsack statt Decke
Decken können gefährlich sein: zieht Ihr Kind an der Decke und bedeckt es sein Gesicht, kann es zu einem Atemrückstau kommen . Um dies zu vermeiden, ist ein sogenannter „Babyschlafsack“ die bessere Wahl. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Halsöffnung kleiner als der Kopfumfang des Kindes ist, um ein Hineinrutschen in den Schlafsack zu vermeiden. Auch ein zu breiter Schlafsack ist nicht geeignet, da der Säugling sich darin verwickeln kann. Kinderschlafsäcke gibt es in den unterschiedlichsten Größen und sogar Modelle, die „Mitwachsen“, also der Größe entsprechend verstellbar sind. Möchten Sie die Größe des benötigten Schlafsacks berechnen, geht man von der Körperlänge des Kindes aus, minus die Kopfhöhe plus ca. 15 cm, damit das Kind ein wenig Platz zur Bewegung hat.
4. Ein sicheres Kinderbett ist Vorraussetzung
Ein Babybett sollte den Sicherheitsanforderungen entsprechen. Keine scharfen Ecken und Kanten, die Stäbe nicht zu weit auseinander, da sonst der Kopf des Kindes durchpasst und auch die Matratze sollte „rückenfreundlich“ sein. Weiche Matratzen eignen sich nicht, besser etwas härtere bevorzugen. Ihr Kind sollte nicht weiter als rund 2 cm in die Matratze einsinken.
Kinderfelle, Plüschtiere und dicke Nestchen sind im Kinderbett ebenfalls nicht geeignet, da Ihr Kind seinen Kopf darin eindrücken könnte, wodurch sich seine Luft staut und es die eigene Atemluft einatmet, was eine angenommene Ursache für den Plötzlichen Kindstod ist.
Beim Kauf sollte auch kontrolliert werden, dass die Matratze frei von Weichmachern
5. Babys nicht zu dick einpacken
Babys sollten keinesfalls zu warm eingepackt sein. In der Regel genügen Windel, Babybody und Schlafanzug völlig. Babys schlafen lieber etwas kühler, als zu warm eingepackt. Übrigens sind die Händchen und Füße der Kleinen häufig etwas kühler – dies ist ganz normal! Wenn Sie überprüfen möchten, ob Ihrem Baby warm genug ist, fassen Sie in den Nacken. Fühlt es sich dort schwitzig an, ist das Baby vermutlich zu warm gebettet. Bitte auch keine Mützchen im Bett anziehen!
6. Rauchfrei ist Pflicht
Man liest es überall: Rauchfrei ist für Babys das oberste Gebot. Ihr Baby sollte in einer rauchfreien Umgebung aufwachsen. Raucherkinder sind verstärkt gefährdet, vom „Plötzlichen Kindstod“ betroffen zu sein.
Noch ein Tipp: die beste Schlaftemperatur für Babys liegt bei 16 bis 18 Grad Celsius. Lüften Sie auch ab und zu kurz, damit frischer Sauerstoff ins Schlafzimmer gelangt.
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